PEACE_Alps

Energiewende Oberland holt neues EU-Projekt für mehr Klimaschutz ins Oberland

Kurz vor Jahresschluss 2015 erreicht die Bürgerstiftung Energiewende Oberland die gute Nachricht, dass der Alpenraum-Projektantrag „Effiziente Umsetzung von Energie und Klimaschutzkonzepten durch Bündelung von Aktivitäten“ in den nächsten drei Jahren vom „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) gefördert wird. Der englische Titel des Projekts, an dem neben der EWO noch elf weitere Organisationen aus sechs verschiedenen Alpenländern beteiligt sind, lautet PEACE_Alps „Pooling Energy ACtion and Enhancing their implementation in the Alps“.

Jetzt Interview mit Ellen Esser (Projektkoordinatorin) und Stefan Drexlmeier (Leiter der Geschäftsstelle) ansehen.

Über 200 Projektanträge aus dem gesamten europäischen Alpenraum sind vor etwa einem Jahr mit ihren Bewerbungen an den Start gegangen; „daher freuen wir uns ganz besonders darüber, dass PEACE_Alps als eines von neun Projekten vom Interreg Alpenraumprogramms zur Umsetzung ausgewählt wurde“, erklärt Josef Kellner, Vorstandsvorsitzender der EWO.

In den nächsten drei Jahren kann die EWO nun Kommunen gezielt bei der wirtschaftlich praktikablen Umsetzung der Energiewende unterstützen. Die spezifische Thematik des neuen Projekts wird die Bündelung von Aktivitäten bestehender Energie- und Klimaschutzkonzepte in Kommunen sein. Hierbei wird auch der im Vorgängerprojekt SEAP_Alps entwickelte Ansatz zur Berücksichtigung von Klimaanpassungs-Maßnahmen weiter vertieft werden. Die globale Klimaerwärmung und ihre Folgen sind ein bedeutendes Thema für die Alpenregionen, da speziell im Alpenraum die Temperaturen bereits doppelt so stark gestiegen sind wie im Bundesdurchschnitt.

Wie schon im Vorgängerprojekt übernimmt die Energiewende Oberland bei PEACE_Alps die Verantwortung für den Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit; die Projektkoordination liegt wieder in den Händen von Ellen Esser (EWO).

Die einzelnen Arbeitsschritte des Projekts werden demnächst auf einer Auftaktveranstaltung der Alpenraum-Partner beraten werden. Anschließend wird die EWO das Projekt im Rahmen einer Informationsveranstaltung in die Kommunen und Landkreise des Oberlandes bringen und zur Mitarbeit einladen.

 

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